Erlebnis-Ausstellung

Die Bibel erleben

Das Bibelmuseum

Das moderne Museum am Rande der Stadt
Historie und Moderne, Hoch- und Plattdeutsches, Digitales und Analoges über die Bibel und ihre Geschichte.

Blick in die St.-Jürgen-Kapelle des Bibelzentrums Barth.

Foto: Doreen Habermann



Die Erlebnisausstellung

Was wurde eigentlich beim biblischen Abendmahl aufgetischt? Welches Tier kommt in der Bibel am häufigsten vor? Und was ist ein „Preesterkragen“?

Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie bei einem Besuch im Bibelzentrum Barth. Die Bibel ist hier aus verschiedenen Blickwinkeln zu erleben: Schöpfung und Gebote, Feste und Freiheit werden auf unerwartete Weise ins Bild gesetzt. Im Bibelzentrum kann man drucken wie vor 500 Jahren, multimediale Angebote weisen in die Zukunft. Historische Kostbarkeiten und technologische Innovationen öffnen den Blick auf das „Buch der Bücher“ und sorgen dafür, dass auf interessierte Besucher viele Aha-Erlebnisse warten. Und das unabhängig von Religion, Einstellung und Alter: Wer die Bibel schon gut kennt, wird sich mit manchen Inhalten auf ungewöhnliche Weise auseinandersetzen können. Und wer ihr noch gar nicht begegnet ist, findet hier einen informativen und freundlichen Rahmen für eine Ersterkundung.

Übrigens, hier die Antworten zu unseren Einstiegsfragen:  Beim Abendmahl gab es Brot und Wein, das Schaf steht auf Platz 1, und „Preesterkragen“ ist ein niederdeutscher Name für die Margerite.

Das Team des Bibelzentrums Barth begrüßt Sie

Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Bibelzentrums Barth freuen sich auf Ihren Besuch.

Fotos: Hans-Joachim Meusel



Was ist eigentlich ein Bibelmuseum?

In einem Filmclip stellen sich neun Bibelmuseen in Deutschland vor.

Bitte klicken Sie auf den Titel.

Bibelmuseen 8:07

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Neue Angebote im Bibelzentrum

Die Fotoausstellung des Jahres 2025 unter dem Titel “Leinen los!” kann bis zum Februar 2026 im blauen Haus zu den Öffnungszeiten besucht werden. Am 10. Oktober 2025 wurde die Ausstellung feierlich eröffnet.

Impressionen von der Eröffnung der Fotoausstellung (Fotos: Hans-Joachim Meusel)

 


Willkommen im Museumsshop

Mehr Informationen zum Museumsshop finden Sie hier.


Neues Programmheft hier schon abrufbar

Das Programmheft für das Jahr 2026 finden Sie bereits hier. (bitte auf “hier” oder auf das Titelbild der Broschüre klicken)

Seit der ersten Januarhälfte gibt es das Heft in den bekannten Informations- und Kulturzentren der Region sowie natürlich direkt im Bibelzentrum Barth. In unserem Bereich “Termine” können Sie ebenfalls die täglich aktualisierte Fassung des Jahresprogramms lesen.


reihe.der.besondere.film

Donnerstag, 29. Januar, 19 Uhr

“Invictus” (USA, 2009, 124 Minuten)


Spiel, Satz, Druck

Dienstag, 10. Februar, 15 Uhr
Familien-Erlebnisführung durch Bibelzentrum und Setzerei


reihe.der.besondere.film

Donnerstag, 19. Februar, 19 Uhr

“Wochenendrebellen” (Deutschland, 2023, 109 Minuten)



Im Bibelzentrum: Die Schriftsetzerei

Johannes Gutenberg erfand Mitte des 15. Jahrhunderts den Buchdruck. Dazu gehörte auch die Setzerei. Mit einzelnen beweglichen Buchstabenstempeln, den Lettern, wurden die Druckvorlagen erstellt. Jeder Druckstock einer Buchseite bestand aus unzähligen sorgfältig zusammengesetzten Lettern. War eine Seite einmal so vorbereitet, ließ sich die jeweilige Buchseite vielfach drucken. Gutenberg hat auf diese Weise in kurzer Zeit über 150 Bibeln hergestellt. Auch die folgenden Buchdrucker setzten Bibeltexte mit großer Sorgfalt. Der ideelle Wert der Bibel sollte in der handwerklichen Kunst eine Entsprechung haben.
Fast alle Druckereien der Welt arbeiteten bis in die 1990er Jahre hinein mit dieser Buchdrucktechnik.

In der Schriftsetzerei des Bibelzentrums Barth lässt sich nun im Wortsinn begreifen, was es heißt, einen (Bibel)Text in Form zu bringen. Mit echten Bleilettern können hier Texte zusammengesetzt und auf der Presse vervielfältigt werden.

Die Schriftsetzerei wurde ermöglicht durch eine Schenkung der Druckerei Gerd Mohn in Gütersloh. Die Stiftung des Bibelzentrums Barth finanzierte den Umbau aus eigenen Mitteln sowie Kollekten vieler Kirchengemeinden der Nordkirche.

Fotos: Archiv Bibelzentrum, Ulrich Kahle