Erlebnis-Ausstellung

Die Bibel erleben

Hausmeister für das Bibelzentrum gesucht

Information der Stellenvermittlung Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland:

Für das Bibelzentrum Barth suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt (15 Std/Woche) eine*n Hausmeister*in Bibelzentrum Barth (m/w/d).

Wenn Sie an der Ausschreibung interessiert sind, dann klicken Sie bitte hier.



Ferienwohnungen im Bibelzentrum

Noch haben wir für diese Saison einige freie Plätze in unseren Ferienwohnungen. Nähere Informationen finden Sie, wenn Sie auf das Wort FERIENWOHNUNGEN klicken.



Der Newsletter des Bibelzentrums Barth

Einmal im Monat erscheint ein aktueller Newsletter des Bibelzentrums Barth. Möchten Sie einen solchen Newsletter erhalten? Dann teilen Sie uns diesen Wunsch unter Angabe Ihrer Mailadresse bitte mit.
Senden Sie Ihre Bitte um den Newsletter an info@bibelzentrum-barth.de und Sie erhalten regelmäßig diese Informationen.



Das Bibelmuseum

Das moderne Museum am Rande der Stadt
Historie und Moderne, Hoch- und Plattdeutsches, Digitales und Analoges über die Bibel und ihre Geschichte.

Blick in die St.-Jürgen-Kapelle des Bibelzentrums Barth.

Foto: Doreen Habermann



Die Erlebnisausstellung

Was wurde eigentlich beim biblischen Abendmahl aufgetischt? Welches Tier kommt in der Bibel am häufigsten vor? Und was ist ein „Preesterkragen“?

Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie bei einem Besuch im Bibelzentrum Barth. Die Bibel ist hier aus verschiedenen Blickwinkeln zu erleben: Schöpfung und Gebote, Feste und Freiheit werden auf unerwartete Weise ins Bild gesetzt. Im Bibelzentrum kann man drucken wie vor 500 Jahren, multimediale Angebote weisen in die Zukunft. Historische Kostbarkeiten und technologische Innovationen öffnen den Blick auf das „Buch der Bücher“ und sorgen dafür, dass auf interessierte Besucher viele Aha-Erlebnisse warten. Und das unabhängig von Religion, Einstellung und Alter: Wer die Bibel schon gut kennt, wird sich mit manchen Inhalten auf ungewöhnliche Weise auseinandersetzen können. Und wer ihr noch gar nicht begegnet ist, findet hier einen informativen und freundlichen Rahmen für eine Ersterkundung.

Übrigens, hier die Antworten zu unseren Einstiegsfragen:  Beim Abendmahl gab es Brot und Wein, das Schaf steht auf Platz 1, und „Preesterkragen“ ist ein niederdeutscher Name für die Margerite.

Das Team des Bibelzentrums Barth begrüßt Sie

Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Bibelzentrums Barth freuen sich auf Ihren Besuch.

Fotos: Hans-Joachim Meusel



Angebote im Monat Juni


Insekten in Makro – Fotoausstellung im Bibelzentrum Barth (bis zum 30. August 2026). Im blauen Haus des Bibelzentrums hängen Makroaufnahmen von Insekten von Michael Luhn, Katrin Kunkel und Johann-Christoph Kornmilch. Die Bilder können während der Öffnungszeiten des Bibelzentrums (dienstags bis freitags zwischen 10 und 17 Uhr sowie sonntags von 12 bis 17 Uhr) betrachtet werden.


Tag der Offenen Gärten am 13. (10 bis 17 Uhr) und 14. Juni (12 bis 17 Uhr).


26. Juni, 16 Uhr: Ein Nachmittag am Lehmbackofen: Geschichten und Gedichte auf Platt mit Max Habermann und Matthias Selig.



 

Unsere Sommer-Öffnungszeiten

Dienstag bis Samstag: 10 bis 17 Uhr
Sonntag: 12 bis 17 Uhr

Feiertags gelten besondere Öffnungszeiten.



Was ist eigentlich ein Bibelmuseum?

In einem Filmclip stellen sich neun Bibelmuseen in Deutschland vor.

Bitte klicken Sie auf den Titel.

Bibelmuseen 8:07

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Licht & Schatten – 5. Fotowettbewerb des Bibelzentrums

Das Thema des diesjährigen Fotowettbewerbs lautet “Licht & Schatten”. Von einzigartigen Licht- oder Schattenspielen über die Frage, was in unserem Schatten liegt oder was Licht uns bedeutet, kann das Thema bis hin zu persönlichen Lichtmomenten interpretiert werden.
Einsendeschluss ist der 31. August. Pro Person oder Team können bis zu drei Bildern eingereicht werden. Die Preisträgerbilder werden im von uns organisierten Großformat ab Oktober bis zum Ende des Jahres im Saal des Bibelzentrums ausgestellt und können anschließend als Preis von den Fotografinnen und Fotografen mit nach Hause genommen werden.
Die Eröffnung der Fotoausstellung findet am 9. Oktober 2026 statt.



Besucher äußern sich über das Bibelzentrum

Paradiesischer Pfingstausflug ins Bibelzentrum Barth / SOS-Familienzentrum Barth erlebt mit Familien einen rundum gelungenen Tag zwischen Bibelgarten, Schreibwerkstatt, Lehmbackofen und Geocaching

Barth. Bei schönstem Sonnenschein, inmitten einer fast paradiesischen Umgebung und mit viel Raum für Begegnung, Entdeckung und gemeinsames Erleben unternahm das SOS-Familienzentrum Barth mit Familien einen Pfingstausflug ins Bibelzentrum Barth.
Das Bibelzentrum zeigte sich dabei einmal mehr als besonderer Ort mitten in Barth: eine kleine Oase mit wunderschönem Garten, lebendiger Geschichte, liebevoll gestalteten Angeboten und einer Atmosphäre, die Kinder wie Erwachsene gleichermaßen einlädt, neugierig zu werden, zur Ruhe zu kommen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Schon bei der Ankunft wurden die Familien herzlich empfangen und mit erfrischenden Getränken versorgt. Anschließend erhielten sie auf kurzweilige und anschauliche Weise einen Einblick in die Geschichte und Bedeutung des Bibelzentrums. Dabei ging es nicht nur um die Bibel als Buch, sondern auch um das Schreiben, Drucken und Weitergeben von Geschichten, Wissen und Glauben über viele Jahrhunderte hinweg.
Besonders spannend war für die Kinder und Familien der praktische Teil: Wie wurde früher geschrieben? Wie fühlte es sich an, mit Feder, Kiel und Tinte zu arbeiten? Und welche Bedeutung hatte die Erfindung des Buchdrucks für die Verbreitung von Texten? So wurde Geschichte nicht nur erklärt, sondern direkt erfahrbar gemacht. Auch die Barther Bibel, die 1588 in Barth gedruckt wurde und zu den bedeutenden Zeugnissen der regionalen Druck- und Reformationsgeschichte gehört, spielte dabei eine Rolle.
Nach dem informativen und lebendigen Vormittag wartete ein weiteres Highlight: ein gemeinsames Mittagessen mit selbstgemachter Pizza aus dem Lehmbackofen. Knusprig, saftig und mit viel Liebe zubereitet – für viele war allein das schon ein kleines Erlebnis. Die besondere Umgebung des Bibelgartens, die hausgemachten Speisen und Getränke und das schöne Wetter machten die Pause zu einem Moment, in dem einfach alles zusammenpasste.
Am Nachmittag ging es dann noch einmal hinaus in Bewegung: Beim Geocaching quer durch Barth konnten die Familien gemeinsam suchen, entdecken, rätseln und die Stadt auf spielerische Weise erkunden. Auch hier zeigte sich, wie gut Lernen, Bewegung und gemeinsames Erleben miteinander verbunden werden können.
Der Tag war von Doreen Habermann und dem Team des Bibelzentrums hervorragend vorbereitet und liebevoll begleitet. Vom Empfang über die inhaltliche Gestaltung bis hin zum Essen und dem Nachmittagsprogramm war alles gut durchdacht und auf die teilnehmenden Familien abgestimmt.
„Es war ein rundum gelungener Tag. Die Familien waren begeistert – von der schönen Umgebung, den spannenden Einblicken, dem tollen Essen und der herzlichen Atmosphäre. Das Bibelzentrum Barth ist wirklich ein empfehlenswertes Ausflugsziel für die ganze Familie“, so Cornelia Schäfer vom SOS-Familienzentrum Barth.
Ein besonderer Dank gilt Doreen Habermann und dem Team des Bibelzentrums für die tolle Vorbereitung und Durchführung sowie der Stadt Barth für ihre Unterstützung.
Für das SOS-Familienzentrum Barth war der Pfingstausflug ein schönes Beispiel dafür, wie Familienbildung, Gemeinschaft, Kultur und gemeinsame Erlebnisse auf lebendige Weise zusammenkommen können.

Text: Antje Borchert
Pädagogische Mitarbeiterin Kinder und Jugendsozialarbeit



Im Bibelzentrum: Die Schriftsetzerei

Johannes Gutenberg erfand Mitte des 15. Jahrhunderts den Buchdruck. Dazu gehörte auch die Setzerei. Mit einzelnen beweglichen Buchstabenstempeln, den Lettern, wurden die Druckvorlagen erstellt. Jeder Druckstock einer Buchseite bestand aus unzähligen sorgfältig zusammengesetzten Lettern. War eine Seite einmal so vorbereitet, ließ sich die jeweilige Buchseite vielfach drucken. Gutenberg hat auf diese Weise in kurzer Zeit über 150 Bibeln hergestellt. Auch die folgenden Buchdrucker setzten Bibeltexte mit großer Sorgfalt. Der ideelle Wert der Bibel sollte in der handwerklichen Kunst eine Entsprechung haben.
Fast alle Druckereien der Welt arbeiteten bis in die 1990er Jahre hinein mit dieser Buchdrucktechnik.

In der Schriftsetzerei des Bibelzentrums Barth lässt sich nun im Wortsinn begreifen, was es heißt, einen (Bibel)Text in Form zu bringen. Mit echten Bleilettern können hier Texte zusammengesetzt und auf der Presse vervielfältigt werden.

Die Schriftsetzerei wurde ermöglicht durch eine Schenkung der Druckerei Gerd Mohn in Gütersloh. Die Stiftung des Bibelzentrums Barth finanzierte den Umbau aus eigenen Mitteln sowie Kollekten vieler Kirchengemeinden der Nordkirche.

Fotos: Archiv Bibelzentrum, Ulrich Kahle