Erlebnis-Ausstellung

Die Bibel erleben

Aktuelle Informationen in der Corona-Zeit:

BESONDERE ANGEBOTE FÜR ZUHAUSE UND UNTERWEGS

Das Barther Bibelzentrum wird hier weiterhin die digitalen Pforten weit geöffnet halten.  Auf unseren vier Bereichsseiten “Erlebnisausstellung“, “Bibel- & Rosengarten“, “Programme & Angebote” sowie “Niederdeutsch” finden Sie zuerst immer unser aktuelles Corona-Special. Jeweils am Mittwoch wechseln die Informationen zur “Rose der Woche” (auf Bibel- und Rosengarten) und zum “Exponat der Woche” (auf Erlebnisausstellung) sowie für das “Niederdeutsch-Rätsel” (auf Niederdeutsch).
Danach lesen Sie auf unserer Webseite die Informationen für das “Normalangebot” im Bibelzentrum Barth. Schauen Sie regelmäßig rein.



Zum Hören:
Abendklang in St. Jürgen

Hören Sie den Abendklang in St. Jürgen: Abrufbar ab sofort. Klicken Sie hier: Dann landen Sie auf der Webseite der evangelischen Kirchengemeinde St. Marien, dort finden Sie den Link zu “Abendklang in St. Jürgen” vom 25. Oktober 2020.



Virtueller Rundgang

Sie wollen sich das Bibelzentrum anschauen? Trotz der Corona-Krise? Ja, bitte. Hier können Sie das tun. Wir laden Sie ein zu einem virtuellen Rundgang unter dem Titel “700 Jahre in zehn Minuten”. Es geht um die etwa 700jährige Geschichte des Hauses und natürlich um aktuelle Streiflichter aus der Arbeit des Bibelzentrums. Diese Bilderschau ist tonlos, aber bestimmt anregend, uns nach der Wiederöffnung auch mal direkt zu besuchen.

Klicken Sie auf das Foto mit der Kamera und die Show beginnt.

  Bitte hier klicken 

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Das Exponat der Woche

In jeder Woche stellen wir hier unser “Exponat der Woche” vor – und das ist etwas aus unserer Ausstellung, das vielleicht nicht immer auf den ersten Blick beachtet wird. Doch es lohnt sich, näher hinzuschauen.

Das ist unser Exponat am 25. November: Die Dietenberger Bibel

Wenn du dich mit Geschichte beschäftigst, kommst du an Luther nicht vorbei, selbst wenn es mal gar nicht um ihn geht.

Fragt man irgendwen „Wer hat die Bibel ins Deutsche übersetzt?“, kommt „Martin Luther!“ als Antwort. Das ist richtig. War er der einzige? War er der erste? Mitnichten! Schon andere hatten vor ihm das Buch der Bücher in deutsche Sprache übertragen. (Das in dem vorigen Satz der Artikel fehlt, ist kein Lapsus – DIE deutsche Sprache gab es vor 500 Jahren noch nicht.) Insgesamt 18 Bibeldrucke in Deutsch und Niederdeutsch sind im 15. und beginnenden 16. Jahrhundert, also vor 1522, erschienen. Luther und seine Mitstreiter ließen kaum ein gutes Haar an diesen Übersetzungen. Als nun Luthers Übersetzung erschien, gab es wiederum Kritik. Diesmal, wenig überraschend, aus dem katholischen Lager. Und diese Kritik war nicht substanzlos. Hatte Luther sich doch erlaubt, vom Wortlaut des Textes abzuweichen, also Dinge zu schreiben, die so nicht dastanden. Lag da nicht Verrat in der Luft? Konsequenterweise nahmen nun „katholische“ Gelehrte die Herausforderung an und lieferten ihrerseits Bibelübersetzungen.

Und damit sind wir beim Exponat der Woche. Ein handliches Exemplar (11 x 17cm) des Neuen Testamentes in der Übersetzung von Johann Dietenberger – „nach alter in christlichen Kirchen gebrauchter Translation gründlich und treulich verdeutscht“. Das Exemplar des Bibelzentrums stammt aus dem Jahre 1603. Es ist geradezu modern, hat es doch bereits kleine Marker an den Seiten zum schnelleren Auffinden der jeweiligen Buchteile. Ganz dem Zeitgeist entsprechend finden sich Darstellungen der Evangelisten am Anfang des jeweiligen Buches und eine reiche Bebilderung des Offenbarungsbuches.

Johann Dietenberger, 1475 in Frankfurt/M. geboren, Prior der Dominikaner in seinem Heimatort, war wie Luther promovierter Theologe und lehrte ab 1532 an der Universität zu Mainz. Er war, zusammen mit Johannes Eck, unmittelbar an der katholischen Entgegnung zur ‚confessio augustana‘, der ‚confutatio augustana‘, beteiligt. 1534, unmittelbar nach Erscheinen der Lutherbibel, kommt Dietenbergs Gegen- oder Korrekturbibel auf dem Markt. Neben Dietenberger gaben auch Hieronymus Emser (1527) und Johannes Eck (1537) Gegenbibel heraus.

Und da wären wir wieder bei Luther – alle drei Gegen-Übersetzer kommen an seinem Werk nicht vorbei. Ihre Bibeln bestehen zu etwa 80 Prozent, so sagen Fachleute, aus Luthers Übersetzung. Ob sie es besser gemacht haben? Luthers Übersetzung hat sich jedenfalls durchgesetzt – und seinen Sprachstil nennt man heute die deutsche Sprache.


Das war unser Exponat am 18. November: Das grandiose Titelblatt der Barther Bibel.
Hier finden Sie den Erläuterungstext zu “Das grandiose Titelblatt…” (bitte klicken)

 

 

Dieses und andere Motive aus dem Titelblatt der Barther Bibel zum Ausmalen kann man im Bereich „Angebote und Programme” (bitte klicken) downloaden.

 


Und das war unser “Exponat der Woche” am 11.11.: Die Schulbank
Hier finden Sie den Erläuterungstext zur “Schulbank” (bitte klicken).

Unsere Schulbank im Obergeschoss steht also für ein wichtiges Kapitel unserer Geschichte. Die Schultafel auf dem Bild (eine Fotomontage) ist zurzeit nur eine Idee.

Die Schulbank in der Praxis (Albert Anker, 1848, “Die Dorfschule”)



… und das bieten wir an, wenn das Bibelzentrum wieder geöffnet ist:

Die Erlebnisausstellung

Was wurde eigentlich beim biblischen Abendmahl aufgetischt? Welches Tier kommt in der Bibel am häufigsten vor? Und was ist ein „Preesterkragen“?

Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie bei einem Besuch im Bibelzentrum Barth. Die Bibel ist hier aus verschiedenen Blickwinkeln zu erleben: Schöpfung und Gebote, Feste und Freiheit werden auf unerwartete Weise ins Bild gesetzt. Im Bibelzentrum kann man drucken wie vor 500 Jahren, multimediale Angebote weisen in die Zukunft. Historische Kostbarkeiten und technologische Innovationen öffnen den Blick auf das „Buch der Bücher“ und sorgen dafür, dass auf interessierte Besucher viele Aha-Erlebnisse warten. Und das unabhängig von Religion, Einstellung und Alter: Wer die Bibel schon gut kennt, wird sich mit manchen Inhalten auf ungewöhnliche Weise auseinandersetzen können. Und wer ihr noch gar nicht begegnet ist, findet hier einen informativen und freundlichen Rahmen für eine Ersterkundung.

Übrigens, hier die Antworten zu unseren Einstiegsfragen:  Beim Abendmahl gab es Brot und Wein, das Schaf steht auf Platz 1, und „Preesterkragen“ ist ein niederdeutscher Name für die Margerite.



Wo finde ich schnell Termine…

…und Angebote des Bibelzentrums?

Entweder klicken Sie unsere Rubrik “Termine” oder hier auf das Wort Termine oder auf das kleine Bild darunter. Auch unsere gedruckte Programmbroschüre können Sie hier lesen.

Sollten Sie Ihr mobiles Gerät nicht dabei haben, beachten Sie die Werbeinformationen in der Stadt oder ganz aktuell den Info-Punkt am Barther Hafen. Und hier unser spezieller Service: Klicken Sie auf das kleine Bild unten und Sie sind direkt mit dem Info-Punkt verbunden.