Erlebnis-Ausstellung

Die Bibel erleben

Ferienwohnungen im Bibelzentrum

Noch haben wir für diese Saison einige freie Plätze in unseren Ferienwohnungen. Nähere Informationen finden Sie, wenn Sie auf das Wort FERIENWOHNUNGEN klicken.



Der Newsletter des Bibelzentrums Barth

Einmal im Monat erscheint ein aktueller Newsletter des Bibelzentrums Barth. Möchten Sie einen solchen Newsletter erhalten? Dann teilen Sie uns diesen Wunsch unter Angabe Ihrer Mailadresse bitte mit.
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Das Bibelmuseum

Das moderne Museum am Rande der Stadt
Historie und Moderne, Hoch- und Plattdeutsches, Digitales und Analoges über die Bibel und ihre Geschichte.

 



Die Erlebnisausstellung

Was wurde eigentlich beim biblischen Abendmahl aufgetischt? Welches Tier kommt in der Bibel am häufigsten vor? Und was ist ein „Preesterkragen“?

Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie bei einem Besuch im Bibelzentrum Barth. Die Bibel ist hier aus verschiedenen Blickwinkeln zu erleben: Schöpfung und Gebote, Feste und Freiheit werden auf unerwartete Weise ins Bild gesetzt. Im Bibelzentrum kann man drucken wie vor 500 Jahren, multimediale Angebote weisen in die Zukunft. Historische Kostbarkeiten und technologische Innovationen öffnen den Blick auf das „Buch der Bücher“ und sorgen dafür, dass auf interessierte Besucher viele Aha-Erlebnisse warten. Und das unabhängig von Religion, Einstellung und Alter: Wer die Bibel schon gut kennt, wird sich mit manchen Inhalten auf ungewöhnliche Weise auseinandersetzen können. Und wer ihr noch gar nicht begegnet ist, findet hier einen informativen und freundlichen Rahmen für eine Ersterkundung.

Übrigens, hier die Antworten zu unseren Einstiegsfragen:  Beim Abendmahl gab es Brot und Wein, das Schaf steht auf Platz 1, und „Preesterkragen“ ist ein niederdeutscher Name für die Margerite.

Das Team des Bibelzentrums Barth begrüßt Sie

Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Bibelzentrums Barth freuen sich auf Ihren Besuch.

Foto: Hans-Joachim Meusel



25 Jahre Bibelzentrum Barth

Wer heute das Bibelzentrum in Barth betritt, begegnet einem Ort, der weit mehr erzählt als die Geschichte eines Buches. Zwischen alten Fachwerkmauern, einer gotischen Kapelle und dem Bibelgarten wird europäische Sozial- und Religionsgeschichte greifbar. Hier liegen Licht und Schattenseiten der Vergangenheit dicht beieinander: Krankheit und Fürsorge, Armut und Hoffnung, Verfall und Neubeginn. Seit 25 Jahren ist das Bibelzentrum Museum, Bildungsstätte und ein besonderer Ort der Begegnung.

Die Geschichte reicht bis ins Mittelalter zurück. 1320 wird das Sankt-Jürgen-Hospital in Barth erstmals erwähnt. Es diente Menschen, die an Lepra erkrankt waren und nicht mehr innerhalb der Stadt leben durften. Um 1390 entstand die gotische Kapelle. Nach dem Rückgang der Lepra verfielen die Gebäude. Im 18. Jahrhundert wurde die Kapelle zum Hospital mit Armenhaus umgebaut. Ein Fachwerkhaus mit 18 Kammern bot Kranken und später vor allem Witwen und ihren Kindern ein Zuhause. Eine Stiftung ermöglichte bedürftigen Menschen lebenslanges Wohnen. Nach dem Auszug des letzten Bewohners drohte dem historischen Ensemble erneut der Verfall. Nach einigen Jahren des Umbaus zum Bibelzentrum, eröffnete am 31. Oktober 2001 das Museum und die Bildungsstätte.

Heute verbindet das Bibelzentrum Kultur, Geschichte und Glauben. Die Bibel wird nicht nur als Heilige Schrift, sondern auch als bedeutender Kulturschatz Europas erfahrbar. Ausstellungen, Führungen, pädagogische Seminare und Veranstaltungen zeigen ihre Wirkung auf Sprache, Kunst, Literatur und Gesellschaft. Gerade die Geschichte des Buchdrucks wird durch das Drucken an der Buchpresse und einem Besuch in der Setzerei erlebbar. Eine Multimedia-Ausstellung rund um die Freiheit und die Zehn Gebote lädt dazu ein, über Freiheit, Verantwortung und Zusammenleben nachzudenken. Bibelgarten und christlicher Rosengarten ergänzen das Erlebnis und laden zum Entdecken mit allen Sinnen ein.

Drucken an der Buchpresse.
Foto: Ruth Graumann



31. Oktober: Der Geburtstags-Tag

Ein Jubiläum voller Begegnungen, Entdeckungen und besonderer Momente

Was haben Licht und Schatten mit der Bibel zu tun? Und was gibt es im Bibelzentrum Barth seit 25 Jahren alles zu entdecken? Am Reformationstag, dem 31. Oktober 2026, laden wir herzlich dazu ein, diesen besonderen Geburtstag gemeinsam mit uns zu feiern.
Los geht es um 11 Uhr mit einem festlichen Gottesdienst in der St.-Marien-Kirche. Anschließend ziehen wir gemeinsam ins Bibelzentrum, wo ein Empfang auf unsere Gäste wartet, mit musikalischer Begleitung von den „Pommerschen Engelspierken“.
Ab 14 Uhr wird es bunt, lebendig und abwechslungsreich: Ob eine spannende Jubiläumsrallye durch das Haus oder kreative Mitmachaktionen rund um die Bibel – für Groß und Klein gibt es jede Menge zu entdecken und auszuprobieren. Besondere Ausstellungsstücke und persönliche Einblicke in die Geschichte des Hauses lassen 25 Jahre Bibelzentrum lebendig werden. An verschiedenen Ständen und bei leckeren Köstlichkeiten ist außerdem Zeit für Entdeckungen, Begegnungen, gute Gespräche und gemütliches Beisammensein. Mit dabei ist unter anderem die Stadtökumene, die Evangelische Grundschule, das Militärpfarramt Parrow, das Frauenwerk der Nordkirche, die Pilgerreferntin aus dem Erzbistum Berlin, Plattdüütsch in de Kirch, die Bibelgesellschaft MV und die Stiftung Bibelzentrum.
Am frühen Abend wird es dann besonders stimmungsvoll: Ab 17 Uhr tauchen faszinierende Licht- und Schattenspiele das Jubiläum in eine ganz eigene Atmosphäre. Ein Livekonzert vom Trio Braun bildet den musikalischen Höhepunkt und lässt den Festtag auf besondere Weise ausklingen.

Ob Sie das Bibelzentrum schon lange kennen oder zum ersten Mal bei uns vorbeischauen – feiern Sie mit uns, entdecken Sie Neues und lassen Sie sich überraschen! Wir freuen uns auf viele neugierige Besucherinnen und Besucher, auf fröhliche Begegnungen und einen unvergesslichen Reformationstag.

Kommen Sie vorbei und feiern Sie mit uns 25 Jahre Bibelzentrum Barth – wir freuen uns auf Sie!



Vormerken für den Oktober

Seit dem 9. Oktober: Fotoausstellung im blauen Haus des Bibelzentrums

20. Oktober, 15 Uhr: Spiel, Satz, Druck
Erlebnisführung durch Bibelzentrum und Setzerei.


22. Oktober, 19 Uhr: reihe.der.besondere.film
Unser beliebter Kinoabend.


23. Oktober, 19.30 Uhr: Nachts im Museum
Neben dem Pizzaessen gibt es auch die Möglichkeit, an einer Schwarzlicht-Rallye teilzunehmen. Um 20 Uhr gibt es eine Taschenlampenführung, dafür ist eine mitgebrachte Taschenlampe von Vorteil.


 


 

Unsere Sommer-Öffnungszeiten

Bis zum 31. Oktober: Dienstag bis Samstag: 10 bis 17 Uhr
Sonntag: geschlossen (nach individueller vorheriger Absprache und zu besonderen Sonntagen geöffnet).

Winter-Öffnungszeit ab dem 1. November: Dienstag bis Freitag: 10 bis 17 Uhr



Was ist eigentlich ein Bibelmuseum?

In einem Filmclip stellen sich neun Bibelmuseen in Deutschland vor.

Bitte klicken Sie auf den Titel.

Bibelmuseen 8:07

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Im Bibelzentrum: Die Schriftsetzerei

Johannes Gutenberg erfand Mitte des 15. Jahrhunderts den Buchdruck. Dazu gehörte auch die Setzerei. Mit einzelnen beweglichen Buchstabenstempeln, den Lettern, wurden die Druckvorlagen erstellt. Jeder Druckstock einer Buchseite bestand aus unzähligen sorgfältig zusammengesetzten Lettern. War eine Seite einmal so vorbereitet, ließ sich die jeweilige Buchseite vielfach drucken. Gutenberg hat auf diese Weise in kurzer Zeit über 150 Bibeln hergestellt. Auch die folgenden Buchdrucker setzten Bibeltexte mit großer Sorgfalt. Der ideelle Wert der Bibel sollte in der handwerklichen Kunst eine Entsprechung haben.
Fast alle Druckereien der Welt arbeiteten bis in die 1990er Jahre hinein mit dieser Buchdrucktechnik.

In der Schriftsetzerei des Bibelzentrums Barth lässt sich nun im Wortsinn begreifen, was es heißt, einen (Bibel)Text in Form zu bringen. Mit echten Bleilettern können hier Texte zusammengesetzt und auf der Presse vervielfältigt werden.

Die Schriftsetzerei wurde ermöglicht durch eine Schenkung der Druckerei Gerd Mohn in Gütersloh. Die Stiftung des Bibelzentrums Barth finanzierte den Umbau aus eigenen Mitteln sowie Kollekten vieler Kirchengemeinden der Nordkirche.

Fotos: Archiv Bibelzentrum, Ulrich Kahle