Erlebnis-Ausstellung

Die Bibel erleben

Danke an Nicole

Das Team des Bibelzentrums Barth sagt Nicole Chibici-Revneanu Danke. Du hast das Bibelmuseum und uns durch fast acht Jahre hervorragend geführt. Wir wünschen Dir in deiner neuen Tätigkeit im Pastoralkolleg Ratzeburg viel Erfolg.

Seit dem 1. Februar leitet Ulrich Kahle übergangsweise das Bibelzentrum Barth, bis nach der Ausschreibung durch die Nordkirche ein neuer Leiter berufen wird.



Die Erlebnisausstellung

Was wurde eigentlich beim biblischen Abendmahl aufgetischt? Welches Tier kommt in der Bibel am häufigsten vor? Und was ist ein „Preesterkragen“?

Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie bei einem Besuch im Bibelzentrum Barth. Die Bibel ist hier aus verschiedenen Blickwinkeln zu erleben: Schöpfung und Gebote, Feste und Freiheit werden auf unerwartete Weise ins Bild gesetzt. Im Bibelzentrum kann man drucken wie vor 500 Jahren, multimediale Angebote weisen in die Zukunft. Historische Kostbarkeiten und technologische Innovationen öffnen den Blick auf das „Buch der Bücher“ und sorgen dafür, dass auf interessierte Besucher viele Aha-Erlebnisse warten. Und das unabhängig von Religion, Einstellung und Alter: Wer die Bibel schon gut kennt, wird sich mit manchen Inhalten auf ungewöhnliche Weise auseinandersetzen können. Und wer ihr noch gar nicht begegnet ist, findet hier einen informativen und freundlichen Rahmen für eine Ersterkundung.

Übrigens, hier die Antworten zu unseren Einstiegsfragen:  Beim Abendmahl gab es Brot und Wein, das Schaf steht auf Platz 1, und „Preesterkragen“ ist ein niederdeutscher Name für die Margerite.

Was ist eigentlich ein Bibelmuseum?

In zwei Filmclips (eine Lang- und eine Kurzfassung) stellen sich neun Bibelmuseen in Deutschland vor.

Bitte klicken Sie auf den jeweiligen Titel.

Bibelmuseen (Langfassung) 8:07

Bibelmuseen (Kurzfassung) 1:57

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Die aktuelle gemeinsame Webseite von deutschen Bibelmuseen ist erreichbar unter der Adresse “deutschebibelmuseen.net



Neuigkeiten aus dem Bibelzentrum


Das Veranstaltungsheft 2024 des Bibelzentrums

Im Januar 2024 erschien das aktuelle Veranstaltungsheft des Bibelzentrums Barth. Hier im Internet können Sie bereits jetzt einen Blick in das traditionelle Heft werfen. Klicken Sie bitte auf das unten veröffentliche Titelblatt und das neue Heft öffnet sich.

 



Neu im Bibelzentrum: Die Schriftsetzerei

Johannes Gutenberg erfand Mitte des 15. Jahrhunderts den Buchdruck. Dazu gehörte auch die Setzerei. Mit einzelnen beweglichen Buchstabenstempeln, den Lettern, wurden die Druckvorlagen erstellt. Jeder Druckstock einer Buchseite bestand aus unzähligen sorgfältig zusammengesetzten Lettern. War eine Seite einmal so vorbereitet, ließ sich die jeweilige Buchseite vielfach drucken. Gutenberg hat auf diese Weise in kurzer Zeit über 150 Bibeln hergestellt. Auch die folgenden Buchdrucker setzten Bibeltexte mit großer Sorgfalt. Der ideelle Wert der Bibel sollte in der handwerklichen Kunst eine Entsprechung haben.
Fast alle Druckereien der Welt arbeiteten bis in die 1990er Jahre hinein mit dieser Buchdrucktechnik.

In der Schriftsetzerei des Bibelzentrums Barth lässt sich nun im Wortsinn begreifen, was es heißt, einen (Bibel)Text in Form zu bringen. Mit echten Bleilettern können hier Texte zusammengesetzt und auf der Presse vervielfältigt werden.

Die Schriftsetzerei wurde ermöglicht durch eine Schenkung der Druckerei Gerd Mohn in Gütersloh. Die Stiftung des Bibelzentrums Barth finanzierte den Umbau aus eigenen Mitteln sowie Kollekten vieler Kirchengemeinden der Nordkirche.

Fotos: Archiv Bibelzentrum, Ulrich Kahle



Barther Grundschüler besingen Otto

Am frühen Vormittag: Die Pausenklingel schellt, und in der Nobertschule, der Zentralen Grundschule in Barth, beginnt ein aufgeregtes Wandern. Aus den drei dritten Klassen strömen etwa 40 Mädchen und Jungen – alle mit einer Mappe unterm Arm – in einen Klassenraum. Unterstützung erhalten sie von einigen ausgewählten Viertklässlern. Wo wollt Ihr denn hin? „Zu Otto“, sagt ein kleiner Pfiffikus mit großer runder Brille.

„Chorprobe“ heißt die nächste Unterrichtsstunde, und während die nichtsingenden Klassenkameraden sich anderen Fächern widmen, versammeln sich die jungen Sängerinnen und Sänger in einem Klassenzimmer, das schnell zum Probenraum umgeräumt wurde. Vorn steht ein Keyboard, eine Gitarre liegt bereit, und Lehrerin Mandy Schwarzlose schreibt noch schnell einen Liedtext an die Wandtafel.

„Otto find ich gut“ fällt dem Beobachter ein. Oder der friesische Blödelbarde Otto. Nicole Chibici-Revneanu, die Leiterin des Bibelzentrums in Barth, war inzwischen zu der fröhlichen Runde gestoßen und lacht: „Nein, hier geht es um Otto von Bamberg“. Das Musical, für das geprobt wird, erzählt die Geschichte des Bischofs und „Pommernapostels“, der vor 900 Jahren begonnen hat, das Land am Meer mit dem Christentum bekannt zu machen. Für dieses Stück – Nicole Chibici hat die Musik geschrieben – wird nun in verschiedenen Gesangsgruppen in Vorpommern geprobt, hier also auch in der Barther Grundschule „Friedrich-Adolf Nobert“.

„Die Wurzeln dieses Vorhabens liegen im großen Martin-Luther-King-Musical“, erzählt Nicole Chibici-Revneanu. In Vorbereitung darauf hatten etliche Lehrkräfte aus der Nobertschule beim Projektchor im Bibelzentrum mitgemacht. „Und wir hatten so viel Spaß gemeinsam, dass wir uns dieses Otto-Projekt ausgedacht haben. Mit Mandy Schwarzlose, Birgit Kraushaar und Katrin Dosdall habe ich zusammengesessen und überlegt, wie das aussehen könnte – und als die Schulleitung mit dem Vorhaben einverstanden war, konnten wir nach den Herbstferien loslegen“. Einmal in der Woche übt man seitdem an den Liedern, und während die Komponistin mit den Kindern aus der 3. und 4. Klasse singt, hört Mandy Schwarzlose ganz genau hin, wer für welche Rolle, welches Solo passen könnte. Die ersten Solisten sind bereits gefunden, und der Kleine mit der großen Brille darf den Otto spielen. „Zu einigen Liedern haben wir uns auch Bewegungen ausgedacht – und außerdem den Schweige-Otto, eine Geste für den Fall, dass es bei den Proben mal zu laut wird – was natürlich kaum je vorkommt“, erzählt Nicole Chibici, bevor sie das Probenzepter übernimmt.

Besonders schön sei es für Nicole Chibici, wenn sie von Probe zu Probe die Fortschritte merke: Manchmal werden die Lieder auch am Beginn einer Religions- oder Musikstunde gesungen, und das mache sich sehr schön bemerkbar. Die Art des Probens ist für sie ungewohnt: Kindermusicalprojekte liefen sonst immer so, dass man in wenigen Tagen alles einstudiert und dann sofort aufführt. Dass sich das Üben über eine längere Zeit zieht, sei angenehm – und habe auch noch einigen Einfluss auf den Entstehungsprozess des Stückes gehabt, der beim Probenbeginn in der Nobertschule ja noch in vollem Gange war.

Die Probe beginnt. Aufmerksam, aufgeweckt, neugierig und mit viel Spaß sind die Kinder dabei. Nach 45 Minuten ist die musikalische Unterrichtsstunde vorbei. Leider, wie einige der Mädchen und Jungen meinen. Schnell noch der Rückbau vom Probenraum zum Klassenzimmer, dann flitzen die Kinder in ihre eigenen Klassen. Und manche trällern auf dem Weg noch die gerade geprobten Musicalsongs. In einer Woche ist wieder Probe.

Was passiert aber nun, wenn Nicole Chibici-Revneanu ab 1. Februar ihre neue Stelle im Pastoralkolleg in Ratzeburg übernimmt? „Natürlich wird hier weiter geprobt“, sagt Nicole Chibici. Die drei Lehrerinnen werden das weitere Üben übernehmen, und Nicole Chibici kommt regelmäßig in die Region, um die Proben mit ihren Otto-Sängerinnen und -Sängern (unter anderem sind dabei die „Pommerschen Engelspierken“, der Kirchenchor Barth und natürlich die Barther Nobert-Schüler) zu betreuen.

Denn Otto, den finden inzwischen alle, die dabei sind, wirklich gut.

hjm



Ausstellung “Das Kreuz mit dem Kreuz”

Das Bibelzentrum Barth rückt mit einer neuen Ausstellung das Symbol der Christenheit in ein neues Licht. Am Buß- und Bettag war für eine Andacht die Hospitalkapelle St. Jürgen dicht gefüllt. Anschließend wurde die Kunstausstellung eröffnet, die sowohl in der Kapelle als auch im Seminarsaal des blauen Gebäudes bis in die Passionszeit 2024 gezeigt werden soll.

Klaus Drechsler zeigt Aquarelle aus seiner Porträtserie “Menschen unter dem Kreuz”. Mit Kalligrafien beteiligt sich Antje Heinrich-Sellering an der Ausstellung. Fotografien präsentiert Konrad Lanz. Skulpturen und Halbreliefs aus alten Nägeln baute Dittmar Alexander auf.

Andacht zum Buß- und Bettag mit Nicole Chibici-Revneanu.

Aus der Porträtserie “Menschen unter dem Kreuz”…

… von Klaus Drechsler.

Konrad Lanz präsentiert Fotos…

…in der Kapelle des Bibelzentrums.

Antje Heinrich-Sellering…

…stellt Kalligrafien aus.

Dittmar Alexander ist bei der Kunstausstellung…

…mit Skulpturen und Halbreliefs vertreten.

Der Ankündigungsbeitrag für die Ausstellung erschien in der KIRCHENZEITUNG.

Fotos von Andacht und Ausstellung: Hans-Joachim Meusel



Ostseewelle – Radioreports

Die Ostseewelle-Kirchenredaktion berichtet regelmäßig aus dem Bibelzentrum Barth.

Am 16. Januar 2023 war die Suche nach neuen Mitgliedern für die Musicalgruppe “De pommerschen Engelspierken” das Thema.

 

Über den Tatort-Gottesdienst wurde am 25. Januar 2023 berichtet.

 

Zu den Vorbereitungen auf das große Martin-Luther-King-Musical sprach Jana Bergmann in zwei Beiträgen mit Nicole Chibici-Revneanu am 29. Januar 2023.


 

Am 23. März 2023 gab es Informationen zu einem Vortrag mit Bischof Jeremias im Bibelzentrum.

 

Ostseewelle-Report am 6. April 2023 zur Osternacht im Bibelzentrum

 

Ostseewelle-Report am 30. Mai 2023 zum Fotowettbewerb 2023

 

Ostseewelle-Report am 25. August 2023 – Diesmal: Endspurt beim Fotowettbewerb

 

Ostseewelle-Report am 24. September 2023 – Eva und der Apfel…

 

Ostseewelle-Report am 25. September 2023 – Ankündigung des Kochworkshops

 

Ostseewelle-Report am 2. Oktober 2023 – Einladung zu “Deutschland singt”

 

Ostseewelle-Report über Otto von Bamberg – 8. Februar 2024

 


Auszeichnung für Bibelzentrum: “Barrierefreiheit geprüft”

Ausführliche Hinweise finden Sie auf unserer Service-Seite (bitte hier klicken und bis an das Ende der Service-Seite zur Überschrift “Barrierefreiheit geprüft” scrollen)

Das Bibelzentrum Barth wurde nach den Kriterien der bundesweiten Kennzeichnung “Reisen für Alle” eingestuft und ist berechtigt, im Zeitraum Oktober 2021 bis September 2024 die Auszeichnung “Barrierefreiheit geprüft” sowie die dazu gehörigen Piktogramme zu führen und vertragsgemäß zu nutzen.
Die bundesweite Kennzeichnung “Reisen für Alle” wird verliehen von Deutsches Seminar für Tourismus (DSFT) Berlin e.V.

www.Reisen-für-Alle.de



Unser Audio-Guide

Wenn Sie unsere Ausstellung besuchen, können Sie sich entweder führen lassen (immer donnerstags um 15 Uhr oder auch nach Vereinbarung) oder Sie erkunden die Ausstellung selbst. Eine Hilfe ist dabei unser Audio-Guide. Sie müssen dazu keine gesonderten Geräte ausleihen, es reicht völlig Ihr Smartphone. Bevor Sie einen der Räume betreten, scannen Sie neben dem jeweiligen Eingang einen dort sichtbaren QR-Code und spielen dann die aufgerufene Audiodatei ab. So einfach geht das.

Beispielfoto für einen QR-Code in der Ausstellung.



Virtueller Rundgang

Sie wollen sich das Bibelzentrum schon einmal vorher digital anschauen? Ja, bitte. Hier können Sie das tun. Wir laden Sie ein zu einem virtuellen Rundgang unter dem Titel “700 Jahre in zehn Minuten”. Es geht um die etwa 700jährige Geschichte des Hauses und natürlich um aktuelle Streiflichter aus der Arbeit des Bibelzentrums. Diese Bilderschau ist tonlos, aber bestimmt anregend, uns auch mal direkt zu besuchen.

Klicken Sie auf das Foto mit der Kamera und die Show beginnt.

  Bitte hier klicken 

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Der Film: Unser Erlebnisbereich Niederdeutsch

Der Erlebnisbereich Niederdeutsch kann besucht werden. Wir wollen Sie hier mit einem kurzen Filmchen neugierig auf dieses Projekt machen.

Klicken Sie hier – und Sie sehen unseren Erlebnisbereich im Film. Schalten Sie auch den Ton an.

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Der Film: Der Raum “Kirchenjahr”

Auch der neu gestaltete Raum “Kirchenjahr” kann besucht werden. Hier gibt es ein kleines Filmchen.

Klicken Sie hier – und Sie sehen den Raum “Kirchenjahr” im Film (ohne Ton).

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