Erlebnis-Ausstellung

Die Bibel erleben

Das Bibelmuseum

Das moderne Museum am Rande der Stadt
Historie und Moderne, Hoch- und Plattdeutsches, Digitales und Analoges über die Bibel und ihre Geschichte.

Blick in die St.-Jürgen-Kapelle des Bibelzentrums Barth.

Foto: Doreen Habermann



Die Erlebnisausstellung

Was wurde eigentlich beim biblischen Abendmahl aufgetischt? Welches Tier kommt in der Bibel am häufigsten vor? Und was ist ein „Preesterkragen“?

Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie bei einem Besuch im Bibelzentrum Barth. Die Bibel ist hier aus verschiedenen Blickwinkeln zu erleben: Schöpfung und Gebote, Feste und Freiheit werden auf unerwartete Weise ins Bild gesetzt. Im Bibelzentrum kann man drucken wie vor 500 Jahren, multimediale Angebote weisen in die Zukunft. Historische Kostbarkeiten und technologische Innovationen öffnen den Blick auf das „Buch der Bücher“ und sorgen dafür, dass auf interessierte Besucher viele Aha-Erlebnisse warten. Und das unabhängig von Religion, Einstellung und Alter: Wer die Bibel schon gut kennt, wird sich mit manchen Inhalten auf ungewöhnliche Weise auseinandersetzen können. Und wer ihr noch gar nicht begegnet ist, findet hier einen informativen und freundlichen Rahmen für eine Ersterkundung.

Übrigens, hier die Antworten zu unseren Einstiegsfragen:  Beim Abendmahl gab es Brot und Wein, das Schaf steht auf Platz 1, und „Preesterkragen“ ist ein niederdeutscher Name für die Margerite.

Das Team des Bibelzentrums Barth begrüßt Sie

Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Bibelzentrums Barth freuen sich auf Ihren Besuch.

Fotos: Hans-Joachim Meusel



Unsere Angebote im März

Samstag, 14. März, 10 Uhr: Helfende Hände zum Frühjahrsputz gesucht (unter anderem zum Fensterputzen, Kapelle säubern, Hecke schneiden, Gartenmöbel aufbauen und vieles anderes)

Samstag, 21. März, 18.30 Uhr: Biblische Weinprobe (Weine aus Israel uns Abendbrot mit Zutaten, die bereits in der Bibel genannt werden, umrahmt von kurzweiligen Geschichten) mit Michael Bruhn aus dem Bibelzentrum Schleswig (Teilnahmegebühr 30 Euro, bitte anmelden)

Donnerstag, 26. März, 19 Uhr: reihe.der.besondere.film “Die Saat des heiligen Feigenbaumes” (Deutschland/Frankreich 2024, 168 Minuten)



Unsere “Sommer”-Öffnungszeiten

Gesonderte Zeiten zu Ostern:
Karsamstag, 4. April, von 10 bis 17 Uhr – Um 15 Uhr Führung (besonders für Familien geeignet) durch die neue Outdoor-Ausstellung “tierisch biblisch”.
Wir freuen uns, aus dem Bibelzentrum Schleswig die Wanderausstellung “tierisch biblisch – Tiere der Bibel” bei uns im Bibelzentrum Barth im Garten präsentieren zu können. Die Ausstellung stellt verschiedene Tierarten (wie das Lamm, den Esel, das Huhn und die Stechmücken) dar und bietet neben Fotos und dem Bibeltext gut verständliche Informationstexte zu den Wild-, Herden- und Haustieren in biblischer Zeit. Neben der Lebenswelt der Tiere geht es auch um aktuelle tierethische Fragen.

Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag ist das Bibelzentrum Barth geschlossen.

Ab dem 7. April gelten unsere “Sommer”-Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag: 10 bis 17 Uhr
Sonntag: 12 bis 17 Uhr

Feiertags gelten besondere Öffnungszeiten.



Was ist eigentlich ein Bibelmuseum?

In einem Filmclip stellen sich neun Bibelmuseen in Deutschland vor.

Bitte klicken Sie auf den Titel.

Bibelmuseen 8:07

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Im Bibelzentrum: Die Schriftsetzerei

Johannes Gutenberg erfand Mitte des 15. Jahrhunderts den Buchdruck. Dazu gehörte auch die Setzerei. Mit einzelnen beweglichen Buchstabenstempeln, den Lettern, wurden die Druckvorlagen erstellt. Jeder Druckstock einer Buchseite bestand aus unzähligen sorgfältig zusammengesetzten Lettern. War eine Seite einmal so vorbereitet, ließ sich die jeweilige Buchseite vielfach drucken. Gutenberg hat auf diese Weise in kurzer Zeit über 150 Bibeln hergestellt. Auch die folgenden Buchdrucker setzten Bibeltexte mit großer Sorgfalt. Der ideelle Wert der Bibel sollte in der handwerklichen Kunst eine Entsprechung haben.
Fast alle Druckereien der Welt arbeiteten bis in die 1990er Jahre hinein mit dieser Buchdrucktechnik.

In der Schriftsetzerei des Bibelzentrums Barth lässt sich nun im Wortsinn begreifen, was es heißt, einen (Bibel)Text in Form zu bringen. Mit echten Bleilettern können hier Texte zusammengesetzt und auf der Presse vervielfältigt werden.

Die Schriftsetzerei wurde ermöglicht durch eine Schenkung der Druckerei Gerd Mohn in Gütersloh. Die Stiftung des Bibelzentrums Barth finanzierte den Umbau aus eigenen Mitteln sowie Kollekten vieler Kirchengemeinden der Nordkirche.

Fotos: Archiv Bibelzentrum, Ulrich Kahle