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| Geschichte der Stadt Barth |
Dier erste Erwähnung der Stadt stammt aus dem Jahr 1159, als sie in Kämpfe gegen die Slawen verwickelt war.
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| Barther Schloss |
Im Jahr 1255 wurde der Stadt vom Rügenfürsten Jaromar II. das lübischen Stadtrecht verliehen. Die Bürger lebten von Ackerbau, Fischerei und Binnenhandel. Das Handwerk begann sich einhundert Jahre später zu entwickeln.
Fürst Witzlaw III. von Rügen ließ 1316 ein Schloss bauen. Es stand an etwa der Stelle, an der heute das sog. „Kloster“ steht, ein vom schwedischen Königshaus gestiftetes Adliges Fräuleinstift. Im Schloss residierte der namhafte Minnesänger, wenn er sich in der Stadt aufhielt. Nach dem Anschluss an Pommern nutzten die Pommernherzöge das Schloss weiter als Residenz.
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| Lange Straße mit altem Rathaus auf dem Markt um 1870 |
An selber Stelle errichtete Bogislaw XIII. als Pommernherzog ab 1573 ein Renaissanceschloss, das er bis um 1600 bewohnte. In seiner ab 1582 aufgebauten Fürstlichen Druckerei wurde 1584-88 die erste im damaligen Pommern erschienene reformatorische Bibel gedruckt, die niederdeutsche Übertragung des Luthertextes. Diese Barther Bibel ist heute im Niederdeutschen Bibelzentrums St. Jürgen zu sehen.
Um 1730 erhielt der Pommersche Adel vom regierenden schwedischen König (Barth war mit der Region 1648-1815 unter schwedischer Herrschaft) die Genehmigung, das Schloss abzureißen und ein Adliges Damenstift zu errichten. Der Bau ist erhalten, wurde um 2000 restauriert und bietet Senioren komfortable und teils betreute Wohnungen.
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| Fischerboote am Barther Hafen (Ölbild, Maler unbekannt) |
Im 18. und 19. Jahrhundert erlebte Barth eine Blütezeit mit der Entwicklung der Segelschiffahrt und des Schiffbaues. 1868 gab es 15 Reedereien, deren Schiffe die Weltmeere befuhren. In dieser Zeit besaß die Stadt 171 Seeschiffe, 16 Küstenschiffe und einen Dampfer.
Mit der zunehmenden Verbreitung der Dampfschiffahrt mit ihren größeren und tiefer gehenden Schiffen vorlor Barth an Bedeutung als Hafenstadt, denn die Boddengewässer waren zu flach.
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| Bockmühle westlich der Altstadt (Foto um 1880) |
Im 19. und 20. Jahrhundert entwickelten sich neben dem traditionellen Erwerb durch Fischerei und Landwirtschaft auch industrielle Betriebe für die Verarbeitung von Fisch, Fleisch und Zuckerrüben. Barth wurde seit den 1960er Jahren zu einem bedeutenden Gartenbaustandort für Blumen, Tomaten und Gurken entwickelt. Eine Gießerei entstand Ende des 19. Jahrhunderts und produzierte bis in die 1990er Jahre. Ein Maschinenbaubetrieb produzierte Landmaschinen, Anlagen für den Schiffbau und die Lebensmittelverarbeitung, mit kleinerer Belegschaft bis heute.
Nach 1990 gewinnt der Tourismus zunehmend für die Stadt an Bedeutung.
Umfangreiche Sanierungsarbeiten im Altstadtbereich und der Umbau des gesamten Hafengeländes zu einem maritimen Zentrum der Stadt, machen Barth für Gäste zunehmend attraktiver.
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Kontakt:
Niederdeutsches
Bibelzentrum
St. Jürgen
Sundische Straße 52
18356 Barth
Tel. 038231-77662
Fax 038231-77663
E-Mail-Kontakt ... |
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Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag
10:00 18:00 Uhr
Sonntag
12:00 18:00 Uhr Feiertage 14:00 17:00 Uhr
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offizielle Fassung des Barther Stadtwappens
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